Pferdeosteopathie


gute Osteopathie ist Tierschutz!


Osteopathie ist Anatomie, Anatomie,Anatomie! 
A.T. Still

Die anatomische und physiologische Grundlage ist das A und O für eine fundierte Ausbildung.
Ich war sehr froh, dass die Ausbildung bei Welter-Böller für PferdeOsteopathie diese Grundeinstellung teilte und jeder Unterrichtsblock war eine Freude. Das Wissen was uns beigebracht wurde, war sehr umfangreich und wir wussten schnell, dass wir am Ende der Ausbildung erst am Anfang sind. immer dran bleiben und weiterbilden - dann bleibt man nicht stehen und das Basiswissen vertiefen.


Egal ob im Humanbereich oder im Veterinärbereich - fundierte Ausbildung ist fundierter Erfolg. so ist man ehrlich zu sich und zu seinem Gegenüber.


Über die Osteopathie wurde schon viel berichtet und so nur eine kleine Erklärung. 

Der amerikanische Arzt Dr. Andrew Taylor Still (1828 – 1917) entwickelte in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts ein neues Verständnis von Gesundheit und Krankheit und betrachtete dabei den Menschen als Einheit aus Körper, Geist und Seele. Nach intensiven Studien über Anatomie, war es seine Überzeugung, dass der Mensch als Teil der Schöpfung alle Möglichkeiten der Gesundung in sich selbst trägt - die Selbstheilungskraft.

Vorraussetzung dafür war für ihn eine gute Mobilität und Dynamik in allen Körperbereichen. Eine wichtige Rolle sah er dabei vor allem in der Ver-und Entsorgung des Gewebes durch Blut- und Lymphflüssigkeit bei intakter Nervenversorgung. Ziel seiner Untersuchung und Behandlung war es daher nur mit den Händen Bewegungseinschränkung im Gewebe aufzuspüren, diese zu beseitigen und dann den Körper mit einer verbesserten inneren Beweglichkeit sich bei der eigenen Heilung selbst zu überlassen.

Ein entsprechender Satz von Dr. Still sei dafür zitiert: „Find it, fix it, leave it“. 


Er befasst sich vor allem mit dem Bewegungsapparat, also mit Knochen, Gelenken, Muskeln und Sehnen - parietale / strukturelle Osteopathie.

Schüler von ihm entwickelten die Osteopathie weiter und es entstanden weiterführende Konzepte:

Dr. William Garner Sutherland (1873 – 1954), beschäftigte sich jahrelang mit der Anatomie des Schädels, insbesondere mit den Schädelnähten und deren Ausformung. 1939 stellte er das Phänomen nach der primären Respirationsbewegung vor - so entstand die craniale Osteopathie.

Weiterentwicklung ist die cranio-sacrale Osteopathie.


Jean-Pierre Barral und Jacques Weischenck ( fran-zösische Osteopathen ) beschäftigten sich 1980 ausführlich mit den inneren Organen und wie diese osteopathisch unter-sucht und behandelt werden können und erweiterten die Osteopathie mit der sogenannten viszeralen Osteopathie.


seit wann Pferdeosteopathie?


Der Engländer Dr. John Martin Littlejohn, brachte als ehemaliger Schüler von A.T.Still die Osteopathie auf einen anderen Kontinent - England und gründete 1917 (Todesjahr von A.T. Still) in London die erste Osteopathieschule in Europa.
 

 Die Anfänge der Pferdeosteopathie wurden, von dem aus Frankreich stammenden Tierarzt 
 Dr. Dominique Ginieux Anfang der 70er Jahre entwickelt. 
 Er übertrug die Prinzipien der Osteopathie auf das Pferd. Pascal Evrard belgischer Humanosteopath erlernte die Methode in Frankreich und brachte sie nach Deutschland. 

Frau Barbara Welter-Böller und Frau Beatrix Schulte-Wien (DIPO) eröffneten 1997 die ersten zwei Schulen für Pferdeosteopathie in Deutschland. Beide sind Humanphysiotherapeutinnen und haben bei Pascal Evrard studiert. 

Herr Pascal Evrard unterrichtete bei der DIPO, bevor er im September 2000 die FISEO – Frankfurt International School of Equine Osteopathy in Kelkheim (Taunus) gründete. 
Leider verstarb Pascal Evrard 2003 bei einem Verkehrsunfall.
 

nützt Pferdeosteopathie?


Ganz klar JA! Aber bitte RICHTIG!

Jeder Pferdebesitzer wo sich sorgsam um sein Pferd kümmert und um sein Wohlergehen bemüht ist - wird irgendwann mal damit konfrontiert. Aber jetzt fängt es erst mal an: Wenn nehme ich? Osteo? Physio? Homöopath? Eine Empfehlung? Oder frag ich doch lieber den Tierarzt? ..... Fragen und Gedanken - zu guter Letzt nun das Internet - und es fängt von vorne an...
 
An dieser Stelle möchte ich klar darauf hinweisen, dass wir alle wo therapeutisch arbeiten unser Anliegen sein sollte, dass wir respektvoll mit den Pferden und so auch den mit den Besitzern umgehen sollten. Hinter allem was wir machen, müssen wir auch dahinter stehen. Die Kommunikation unter allen Beteiligten sollte klar sein - und der Tierarzt stellt die Diagnosen - und in seine Händen gehört alles akute, infektiöses und entzündliches, oder Bedarf der Rücksprache und Abklärung.
 
Die PferdeOsteopathie ist sehr modern und hat keinen geschützten Namen und so kommt sie auch in einen Verruf und neue Schulen kommen empor. so stösst man unweigerlich auf das Buch der PferdePhysiotherapeutin Tanja Richter: "Illusion PferdeOsteopathie", gerne möchte ich ihre dargelegte Meinung im ersten Kapitel zustimmen und zitiere:

"Wirklich effektive Arbeit am Pferd ist mühsam:
Die Ursache auffinden, die Ganzheitlichkeit des Wirbelsäulenproblems erfassen, die schonende Behandlung mit dem Ziel des lang anhaltenden Therapieerfolges, die Erstellung eines Rehabilitationsprogramms, das Erkennen der eigenen Behandlungsgrenzen. Es ist ein arbeitsaufwändiges Geschäft. Unter ein bis zwei Stunden Arbeit am Pferd erreiche ich nicht viel. Es ist ein lohnender Aufwand. Denn wirkliche andauernde Verbesserungen sind nur so zu erwarten. Ein langlebiges, gesundes und leistungsfrohes Pferd ist das Ergebnis.
Sicher, der Show-Effekt kommt zu kurz. Das Heldenhafte ist weg, wenn man zwei Stunden um das Pferd herumsteht. Spektakulärer ist doch da: 30 Minuten hochkonzentriert arbeiten, ein Knacks, ein "Ruhms", das sieht doch eher nach einem echten Könner aus. Der Besitzer ist davon beeindruckt.
Ich bezweifle jedoch ernstlich, dass Kollegen, die in kurzer Zeit mit wenigen Rucken, wenigen Nadeln, wenigen Handgriffen arbeiten, wirklich wissen, was sich im Gewebe abspielt. Spätestens der Anblick des geöffneten Pferdes in der Ausstellung "Körperwelten der Tiere" muss Zweifel aufkommen lassen, dass mit nur einem Griff alles komplett für immer ausgeheilt sein kann.
Viele junge Kollegen und Kolleginnen nehmen sich die Zeit, das Pferd gründlich zu untersuchen, sorgfältig und sanft zu behandeln sowie behutsam und sachlich den Besitzer aufzuklären. Sie wollen nicht nur Dienstleister sein, sie wollen wirklich helfen."
 
 --> GUTE OSTEOPATHIE IST TIERSCHUTZ!

Indikationen für unsere Therapiemethoden:
Primär: Es sollte bei unklaren Ursachen für plötzliche Veränderungen am Pferd zunächst ein Tierarzt zu Rate gezogen werden, um auszuschliessen, dass es sich um einen akuten entzündlichen Prozess, eine Fraktur, akute Verletzung, Kolik oder akute Erkrankung des Stoffwechsels handelt. Besten Dank.

Pferd
Rittigkeitsprobleme: 

  • Taktfehler/unreinheiten, gestörte Bewegungsabläuf
  • Probleme bei Stellung, Biegung, Aufnahme von Last in der Hinterhand/untypisch fehlender Schwung
  • Probleme in der Losgelassenheit und Versammlung
  • Widersetzlichkeiten gegen korrekt ausgeführte Reiterhilfen, auch Steigen, Buckeln
  • Leistungsabfall und/oder Verhaltensauffälligkeiten, z.B. Zunge heraus hängen lassen, schlechte Annahme des Gebisses 
  • nicht erklärbare Verweigerung am Hindernis

 

unpassende Körperhaltung in Ruhe oder Bewegung: 

  • z.B. Schweifschiefhaltung

  • verwerfen im Genick

  • auffällige, ungewohnte Kopf/Halshaltung

  • usw.


Schmerzsymptomatik: 

  • Sattelzwang

  • Schmerzanzeichen während und nach der Arbeit

  • Überempfindlichkeit bei Berührung, häufig bei Rücken-und Nacken/Genickschmerzen

  • Schnappen nach Hand, Bein, Bauch ( an Magen denken! )Sattel, Trense…


nach traumatischen oder akuten Vorfällen: 

  • nach Festliegen in der Box oder Aufhängen am Halfter/Zaumzeug

  • nach Komplikationen beim Abfohlen oder auch postnatale Depression bei Stuten

  • nach Koliken

  • nach einem Sturz

  • nach Verletzungen (z.B. Sehne) 

  • nach einem Hufreheschub oder Kreuzverschlag, hier ist häufig die Muskulatur verspannt ( durch die starke Schmerzsymptomatik )

Nervosität

Begleitend:

  • z.B. bei Turnierpferden, Therapiepferde, Pferde im Reitschuleinsatz, ...

  • allg. therapeutischer Check

  • Wohlfühlprogramm

  • oder Sie möchten einem Pferdebesitzer oder Reiter eine Freude machen und ein Gutschein schenken  UNSER MOTTO: FÜR PFERD UND REITER !


Reiter

  • das Angebot ist sehr umfangreich und wer unser Physiolympic - Angebot kennt, herzlichen Dank für Ihr Vertrauen.

  • für alle Interessierte und wo sich angesprochen fühlen - freuen wir uns wenn Sie unsere Homepage besuchen und Sie persönlich kennenzulernen. 

Preisliste
     
PferdeOsteopathie
1. Behandlung: umfasst Anamnese,  Befunderhebung, Ganganalyse, Testung, Behandlung, Empfehlung usw.  
Dauer ca. 2-2.5 Stunden
CHF 180.-
Termin anfragen
PferdeOsteopathie
Folgebehandlungen
Dauer ca. 1-? Stunde, das Pferd führt durch die Behandlung und nicht der Therapeut, deshalb rechne ich stets 2 Stunden ein.
CHF 150.- Termin anfragen
Akupunktur
Akupunktur / TCM
Dauer ca. 1-? Stunde, das Pferd führt durch die Behandlung und nicht der Therapeut, deshalb rechne ich stets 2 Stunden ein.
CHF 150.- Termin anfragen
Dry Needling
Dry Needling nach Methode Schachinger
Dauer ca. 1.5 Stunden, da jedes Pferd anders mit dieser Methode umgeht,  rechne ich stets 2 Stunden ein. Ein Osteountersuch voraus ist für mich ein grosser Bestandteil.
CHF 150.- Termin anfragen
CranioSacralTherapie Auch hier bestimmt das Pferd den Verlauf und das Tempo. Je nach Beschwerden und in welche Schicht ich "eindringen" darf, setze ich auch gerne Laser, Akupunktur, Meridiantherapie oder Farblicht ein ( natürlich ohne Aufpreis ) Dauer. 1-? Stunde CHF 120.- Termin anfragen
BioresonanzAnalyse
      ( Rayonex )
Als Unterstützung und um in die Tiefe zu blicken, was unseren Augen oder Händen verborgen ist.
Die Analyse kann vor Ort vorgenommen werden oder mit einer Haaranalyse per Post. Die Auswertung erfolgt schriftlich und auf Wunsch telefonisch oder persönlich -  Fragebogen bitte anfordern.
CHF 140.- Termin anfragen